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Im Jahr 1921 hatte A.L. Causse, großer Nussimporteur und Repräsentant der Syndikate des Isère in den USA, eine Station zu Verarbeitung von Walnüssen in Tullins errichten lassen, die sich nach einer Station des kalifornischen Walnuss-Syndikats richtete. 1929 übergab er seine Station der Vereinigung der Walnussproduzenten. Diese gründete darauf hin die Kooperative der Vereinigung der Produzentensyndikate der Grenobler Walnüsse. Der Name COOPENOIX war geboren !
Auf einer überdachten Fläche von 1.800m2, vereinigte die Station eine alte Dampfmaschine, Maschinen zum Waschen der Nüsse, eine Kalibriermaschine, die 500 Sack pro Tag verarbeiten konnte, ein mechanischer Trockner mit heißer Luft und Laufbänder. Die Walnüsse wurden einer Behandlung unterzogen, die von einem Hygienekomitee des Landwitschaftsministeriums genehmigt war, um die Schalen zu reinigen und aufzuhellen. Bereits in diesen Jahren unternahm die Kooperative, in Zusammenarbeit mit der Direktion des Landwirtschaftsservice, Versuche zur Behandlung der Bäume und zur Verbreitung guter Anbaumethoden. Diese Tradition hat sich bis heute fortgesetzt und die Mitglieder von COOPENOIX sind nach wie vor sensibilisiert für diese Methoden.
In den Jahren nach der Gründung der ersten Kooperative von Walnussproduzenten, nimmt die Zahl der Produzenten, die der Kooperative beitreten stetig größer. Ihre Erfolge führen dazu, dass heute Produzenten aus dem Corrèze um Rat fragen, um eine eigene Kooperative zu gründen.
1936 beschloss die Kooperative, zusammen mit den Händlern der Region, eine Herkunftsbezeichung und eine Limitierung der geographischen Grenzen zur Produktion von Grenobler Walnüssen, zu beantragen. Vom 17. Juni 1938 an setzte ein Dekret das Gebiet für Grenobler Walnüsse (entlang des Isère-Tal, über 3 Départements : Isère, Drôme und Savoien) fest, für die folgenden 3 Sorten : Franquette, Mayette und Parisienne.
Am 11. September 1938, einige Monate nach dem Erhalt der kontrollierten Herkunftsbezeichnung, wurde aus der Kooperative der Vereinigung die Kooperative der Walnussproduzenten.
Die Mitgliederzahl erreichte in den 50er Jahren mit ca. 600 Produzenten seinen Höhepunkt. Eine Zahl, die seitdem abgenommen hat, auf Grund von Flächenverschiebungen (1700 Produzenten in der Region im Jahr 1936, gegenüber 1200 Produzenten heute), sich heute aber bei ca. 450 Produzenten stabilisiert hat.